Bürozeiten
In der Woche vom 22.6. bis 26.6. ist unser Büro nicht durchgehend besetzt. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen schreiben Sie bitte eine Mail an: info@lumiere-melies.de
In der Woche vom 22.6. bis 26.6. ist unser Büro nicht durchgehend besetzt. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen schreiben Sie bitte eine Mail an: info@lumiere-melies.de
unser aktuelles Programm: das dokumentarische Spielfilmporträt INGEBORG BACHMANN über die berühmte Dichterin und Schriftstellerin mit der wie immer großartigen Sandra Hüller in der Hauptrolle; der fetzige feministische Science Fiction-Thriller GORGONÀ; und die witzige und warmherzige Komödie HALLO BETTY. Auf der Spätschiene am Freitag und Samstag läuft als Wiederaufführung der neu restaurierte Anime-Klassiker PERFECT BLUE, und Filmjoker des Monats ist Publikumsliebling ROSE.
Achtung: Die Improshow für Freitag 26.6.muss aus internen Gründen leider kurzfristig abgesagt werden!
Specials: – In Kooperation mit dem Abendgymnasium und der Gesellschaft für christl.-jüdische Zussammenarbeit zeigen wir am Montag 29.6. die Dokumentation TRUUS‘ CHILDREN – die Geschichte einer mutigen Frau, die in Holland wöhrend der NS-Besatzung über 10.000 jüdischen Kindern das Leben rettete. Die beiden Regisseurinnen sind zur Vorführung im Kino, der Eintritt ist frei.
– THE SOUND OF FRIENDSHIP erzählt die fast vergessene Geschichte eins internationalen Rundfunksenders aus der DDR- und seines indischen Publikums. Bei der Vorführung am Mittwoch 1.7. im Lumière ist Regisseurin Anandita Bajpai zu Gast. Auch hier ist der Eintritt kostenlos!
Demnächst: SECHSWOCHENAMT; SOMMER AUF ASPHALT; RESURRECTION; AUF ZWEI RÄDERN; THE PIANO TUNER; BACK ROOMS; DIE ODYSSEE; BITTERES FEST
Viel Vergnügen im Kino!
Das Team von LUMIÈRE und MÉLIÈS
Unsere Kinokassen sind täglich von
17.00 – 20.30 Uhr geöffnet
Außerhalb dieses Zeitfensters öffnen die Kassen immer eine halbe Stunde vor Beginn der jeweiligen Vorführung (Kinderfilm, Matinee, Spätvorstellung).
Sehr freundlich wirkt er nicht, dieser Fremde, der nach dem Dreißigjährigen Krieg als Unbekannter in einem kleinen protestantischen Dorf auftaucht. Zehn Jahre lang habe er als Soldat gekämpft, eine Narbe auf der rechten Wange bezeugt eine Kriegsverletzung. Jetzt wolle er sein Erbe antreten, ein verfallenes Gehöft am Ort, und als Bauer arbeiten. Seine Dokumente scheinen zu stimmen. Nach und nach beginnt er sich einzuleben. Doch der Fremde namens Rose hat ein dunkles Geheimnis: seine Geschichte ist erlogen, er ist in Wirklichkeit eine Frau. Die erste Bewährungsprobe muss Rose bestehen, als der benachbarte Großbauer ihm/ihr seine Tochter Suzanna als Ehefrau aufdrängt. Suzanna ahnt schon bald, dass Roses Männlichkeit unvollständig ist, bleibt aber als Ehefrau an ihrer bzw. seiner Seite. Doch die Frage, wer dieser Rose denn nun wirklich ist, treibt die Dorfgemeinschaft beharrlich um …
„Mit ROSE erfindet Hüller sich noch einmal neu. Nervös, wortkarg, entschlossen – und doch innerlich brüchig. Eine meisterhafte Leistung.“ (MDR)
D/Ö 2026, 94 Min., FSK 12
Regie und Buch: Markus Schleinzer
Mit: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Robert Gwisdek
Donnerstag 25.6. 17:30 Uhr
Freitag 26.6. 17:30 Uhr
Samstag 27.6. 17:30 Uhr
Sonntag 28.6. 20:00 Uhr
Dienstag 30.6. 17:30 Uhr
Für den„Filmjoker“, haben wir jeden Monat im Lumière eine Woche lang eine Vorstellung pro Tag reserviert. Das gibt uns die Möglichkeit, kurzfristig auf die Wünsche unseres Publikums zu reagieren. So können wir die Spielzeit besonders gut besuchter Filme direkt verlängern, anstatt sie erst ein oder zwei Monate später zu wiederholen. Oder wir können bundesweit erfolgreiche Filme kurzfristig ins Programm nehmen. Oder, oder, oder…
Welcher Film auf der Filmjoker-Schiene laufen wird, erfahren Sie natürlich rechtzeitig vorher hier auf der Webseite und durch unseren Newsletter.
In loser Folge findet man hier Aussagen von FilmemacherInnen über ihre Arbeitsweise und ihre persönliche Sicht auf Film und Kino. Es sind prägnante Zitate, die zum Nachdenken und manchmal auch zum Widerspruch einladen sollen.
Das Wort hat Claude Chabrol:
Der wirkliche Inhalt meiner Filme, das sind die Personen und die künstlerische Form. Die Handlungen stören mich oft, aber leider Gottes kann man keinen Film ohne Handlung machen. Viel mehr fasziniert mich aber die Konstruktion. Ich bin für einfache Handlungen mit komplizierten Personen.
Claude Chabrol (1930 – 2010), französischer Filmemacher, Mitbegründer der „Nouvelle Vague“ und einer der produktivsten Regisseure bis ins hohe Alter. Wichtige Filme: Le beau Serge (1958), Les cousins (1959), Les bonnes femmes (1960), Die untreue Frau (1968), Das Biest muss sterben (1969), Der Schlachter (1970), Vor Einbruch der Nacht (1971), Blutige Hochzeit (1973), Violette Nozière (1978), Die Fantome des Hutmachers (1982), Hühnchen in Essig (1985), Eine Frauensache (1988), La cérémonie (1995), Die Blume des Bösen (2003)