Die Magie des Kinos – Filmschaffende über ihre Kunst
In loser Folge findet man hier Aussagen von FilmemacherInnen über ihre Arbeitsweise und ihre persönliche Sicht auf Film und Kino. Es sind prägnante Zitate, die zum Nachdenken und manchmal auch zum Widerspruch einladen sollen.
Das Wort hat Jerry Lewis:
Wie beginnen als Filmemacher? Ich denke, dass man damit beginnt, einfach da zu sein, neugierig zu sein und unbedingt Filme machen zu wollen. Und es dann auch zu tun: einen Film machen, einen Film drehen, einen Film schneiden. Ton muss nicht sein. Titel müssen nicht sein. Farbe muss nicht sein. Es gibt kein „muss sein“. Es gibt nur „machen“. Und ihn jemandem zeigen. Ist da nur ein Zuschauer, wird es gemacht und der Film wird gezeigt, und dann kommt der nächste Versuch.
Es klingt einfach. Ist es aber nicht. Und dann ist es doch wieder einfach.
Jerry Lewis (1926 – 2017), amerikanischer Komiker, seit 1960 auch Regisseur. Wichtige Filme: Artists and Models (1955), Alles für Anita (1956), Hallo Page (1960), Der Bürotrottel (1961), Der verrückte Professor (1963), Der Ladenhüter (1963), Die Heulboje (1964), Das Familienjuwel (1965), Wo bitte geht’s zur Front? (1970), Alles in Handarbeit (1980)